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Gemeinschaftsschule

Die Vielfalt macht’s!

Die Vielfalt macht’s!

Das neue Jahr begann an der Gemeinschaftsschule in Döffingen mit einer außergewöhnlich vielfältigen Projektwoche zur Leitperspektive des Bildungsplans „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“. Hanna erklärt: „Ich habe mich damit beschäftigt, dass man dafür einsteht, wenn jemand diskriminiert wird, weil jeder gleich behandelt werden soll.“

Ziel war es, vom 07. – 09. Januar 2026, durch verschiedene Workshops mit vielseitigen Angeboten den Schülern und Schülerinnen unterschiedliche Perspektiven näher zu bringen und dadurch Empathie und soziale Kompetenzen zu fördern. „Ich habe gelernt, dass es überhaupt nicht leicht ist, wenn man mit einer Behinderung lebt. Wenn man mit einem Arm werfen muss, ist sogar das zielen schwierig,“ informiert Ilias aus der siebten Klasse. Die Angebote reichten von „Vielfalt in der Verfassung“ über „Sport mit Behinderung“ bis hin zur Erstellung eines „Diversity Podcasts“. „Mir hat besonders gut gefallen, dass ich mich mit Sport und vielen anderen Sachen beschäftigen konnte,“ berichtet Emio.  Auch musikalische Angebote über die Europahymne und einem eigens gestalteten Rap zur Vielfalt standen zur Auswahl.

Die Vorbereitung für die dreitägige Projektwoche hatte bereits im Dezember stattgefunden, so dass alle Schüler und Schülerinnen interessengeleitet aus den verschiedenen Workshops ihren eigenen Stundenplan zusammenstellen konnten. Auf diese Weise war es allen möglich, neun unterschiedliche, neunzigminütige Inputs zu wählen. Diese Individualität wurde von Schülerseite besonders positiv hervorgehoben, ebenso wie die bereichernden Gespräche und Diskussionen. „Das System war kompliziert, aber praktisch, weil man sich raussuchen konnte was und wann man einen Kurs belegt,“ meint Emma.

Die positiven Erfahrungen und Rückmeldungen werden in die weitere Planung für den zweiten Projektabschnitt im Sommer einfließen. Die Ergebnisse dieser Projekttage werden dann am Schulfest, welches unter dem gleichen Motto am 27. Juni stattfindet, zu sehen sein.

Kirsten Schneider und Susanne Brose